Während DVB-T meist mit dem Komprimierungsverfahren MPEG-2 arbeitet, kommt bei DVB-T2 bereits MPEG-4 zum Einsatz. Damit kann das für ein Programm erforderliche Datenvolumen erheblich reduziert und deutlich mehr Programme auch in HDTV in einem Multiplex übertragen werden. DVB-T2 schafft damit die Grundlage, hochauflösendes Fernsehen auch über die terrestrische Antenne zugänglich zu machen. Dazu ist DVB-T auf Basis von MPEG-2 nur bedingt geeignet, da es lediglich die Übertragung eines einzigen HD-Kanals zulassen würde.

Ein weiterer Vorteil von DVB-T2 ist, dass es bessere Fehlerschutzverfahren nutzt, somit können Störungen fast zur Gänze ausgeschlossen werden. Die Bitrate kann pro Multiplex von 16 MBit/s (DVB-T) auf 31 MBit/s erhöht werden.

Bei simpliTV wurde auf die Kundenbedürfnisse geachtet. Daher wurde eine gute Mischung von HDTV- und SDTV-Kanälen pro Multiplex gewählt. Es wurde eine große Programmvielfalt sichergestellt und die TV-Programme mit den größten Marktanteilen werden auch in HDTV übertragen.